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Mein Werk spiegelt eine idealisierte Welt wider. Ich erschaffe mich neu in der verborgenen Schönheit des Verfalls, des Alten, des Anonymen, des Romantischen… Ich eigne mir architektonische Konstruktionen, lebende Wesen und reale Gegenstände an, indem ich sie auf einen neuen Untergrund setze, der sie erhöht.

Durch diesen Prozess erhalten diese Elemente eine neue Identität, sie werden von einem Geist erfasst, der sie von ihrem anekdotischen Charakter befreit und ihnen eine reine und rätselhafte Gegenwart verleiht. Sie erscheinen als isolierte Figuren vor einem unendlichen Hintergrund, in einem Raum, in dem die gegensätzlichen Gefühle von Verlassenheit und Freude, von Angst und innerem Frieden zu Hause sind… in dem sie sich auf einem Boden zwischen Bekanntem und Irrealem befinden, an einem Ort, der von ihrer ursprünglichen Entstehung weit weg ist und dem sie nicht mehr entkommen wollen. Es sind poetische Werke, hybride Bildnisse, perfekte Anwesenheit, die auf sich selbst verweist.

Iñaki Lazkoz

Übersetzung: Christopher Laferl

 

(von Pia Jardí)

Die Malerei von Iñaki LAZKOZ ist eine schöne Metapher für den menschlichen Blick.

Es ist nicht das sehende Auge, sondern der Blick, der subjektive Blick, der der Realität Fragmente raubt und unserem Gedächtnis einschreibt. Es ist ein Blick, der bestimmte Momente auswählt und fortnimmt und sie unserem Innersten einverleibt.

Seine Bilder rufen Landschaften des Erlebten, oder vielleicht des Geträumten, hervor, die wir einmal gesehen haben und die nun in unserem Gedächtnis in der Gestalt ferner fragmentierter Bilder fortleben. Diese Bilder, die aus ihrer ursprünglichen Umgebung entfernt wurden, erhalten in dieser Malerei eine magische und ruhende Präsenz.

Es sind heiter gelassene Landschaften, zugleich aber einsame, die in ein stilles und stets irreales Licht getaucht werden, dessen Atmosphäre die Gegenstände mit einer Spektralaura umgibt.

Die Komposition ist stets klar, die Umrisse sind scharf. Der sehr sorgfältige Strich nimmt bestimmte Momente auf, die nicht die Objektivität des Gesehenen widerspiegeln, sondern den subjektiven Willen des Blicks, der eines Tages der Wirklichkeit ein Fragment rauben wollte und dessen Spuren nur unserem Gedächtnis anheim gegeben sind.

Wie immer ist die Malerei eine Frage des Blicks.

 Pia Jardi

November 1998

 

Lebenslauf

 

(von Pia Jardí)

Die Malerei von Iñaki LAZKOZ ist eine schöne Metapher für den menschlichen Blick.

Es ist nicht das sehende Auge, sondern der Blick, der subjektive Blick, der der Realität Fragmente raubt und unserem Gedächtnis einschreibt. Es ist ein Blick, der bestimmte Momente auswählt und fortnimmt und sie unserem Innersten einverleibt.

Seine Bilder rufen Landschaften des Erlebten, oder vielleicht des Geträumten, hervor, die wir einmal gesehen haben und die nun in unserem Gedächtnis in der Gestalt ferner fragmentierter Bilder fortleben. Diese Bilder, die aus ihrer ursprünglichen Umgebung entfernt wurden, erhalten in dieser Malerei eine magische und ruhende Präsenz.

Es sind heiter gelassene Landschaften, zugleich aber einsame, die in ein stilles und stets irreales Licht getaucht werden, dessen Atmosphäre die Gegenstände mit einer Spektralaura umgibt.

Die Komposition ist stets klar, die Umrisse sind scharf. Der sehr sorgfältige Strich nimmt bestimmte Momente auf, die nicht die Objektivität des Gesehenen widerspiegeln, sondern den subjektiven Willen des Blicks, der eines Tages der Wirklichkeit ein Fragment rauben wollte und dessen Spuren nur unserem Gedächtnis anheim gegeben sind.

Wie immer ist die Malerei eine Frage des Blicks.

 

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